Mein Jahresrückblick 2016

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Ich habe in jedem Jahr einen kleinen Zettel mit Zielen fürs neue Jahr im Kalender liegen, den ich in jedem Jahr im Dezember auspacke und überprüfe, was ich davon umsetzen konnte. Im Laufe des Jahres vergesse ich meist, was auf dem Zettelchen steht. Und dennoch stelle ich im Dezember dann immer wieder fest, dass ich, vielleicht unbewusst, einige Ziele und Wünsche tatsächlich umgesetzt habe.

Umgang mit hochsensiblen Kindern

Im Dezember 2015 habe ich vergessen diesen Zettel zu schreiben. Ich hatte nicht einmal einen Kalender, in den ich den Zettel hätte reinlegen können. Und soll ich euch etwas verraten? Genau so fühlte sich dieses Jahr auch an: Planlos.

Als das Jahr 2016 begann, war unsere Tochter H2 gerade 2,5 Monate alt. Wir hatten eine unglaublich schöne und gleichzeitig fürchterliche Geburt hinter uns. Und wir alle steckten mittendrin in diesem postnatalen Chaos.

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Ich versuchte irgendwie den Alltag mit zwei Kindern zu festigen, was mir nicht leicht fiel. Es fehlte mir an Kraft die Mutter zu sein, die ich gerne gewesen wäre. Stattdessen war ich einfach um jeden Tag dankbar, den ich irgendwie überstanden hatte. Der gastroösophageale Reflux von H2 machte die Situation für mich zwischendurch unerträglich. Niemand konnte uns so recht helfen und sie schlief tagsüber und auch nachts stundenweise nur aufrecht im Tragetuch. Wir probierten verschiedenen Milchpulver aus, wanderten von Arzt zur Kinderchirurgie und zurück, versuchten es mit fester(er) Nahrung, Medikamente. Nichts half und ich war wirklich am Ende meiner Kräfte. Ich weinte viel.

Obwohl er sich sehr bemühte, raubte auch H1 mir viel Kraft. Ich hatte mir das Leben mit beiden Kindern anders, ja irgendwie einfacher vorgestellt.

Ein erster Lichtblick war meine Kaiserschnitt-Geburtsbericht in Nora Imlaus Geburtsbuch. Dieses wunderbare Buch steht in Ehren hier 🙂

Zwischen all dem Babystress gab es außerdem viele klärende, ehrliche Gespräche. Es fühlte sich so an als würde das Jahr 2016 ein klärendes Jahr sein, in dem ich mich stark selber weiter entwickelte. Toll, aber anstrengend, weil ich selber gar keine Gelegenheit hatte mein neues „Ich“ so richtig wahrzunehmen. Innerlich, aber auch äußerlich. Immerhin habe ich in diesem Jahr 10 Kilo verloren.

Dann kam glücklicherweise der Sommer und ich blühte etwas auf. Ich hatte mich entschieden mich beruflich etwas zu verändern und war eine Zeit lang etwas entspannter. Die Sonne und die Besuche am See, die ich so liebe, taten mir gut. Ich glaube, sie taten uns allen gut. Auch unser Familienurlaub, den wir dieses Jahr in der Eifel bei meiner Familie verbrachten war eine gelungene Auszeit.

Ich hätte meinen 30. Geburtstag im August gerne gefeiert, war aber zu kraftlos. Und zu planlos. Es wäre toll, wenn ich das irgendwann nachholen könnte.

Wir hatten uns gerade entschlossen umzuziehen, aber auch diese Entscheidung änderte nichts daran, dass mir der Herbst grau und triste vorkam. Dazu gesellten sich ständige Erkältungen mit ständigem Erbrechen von H2. Auch mein Körper gab mir deutliche Zeichen. Erst eine Bronchitis, die sich ewig hinzog. Kurz darauf nach einem sehr stressigen Freitag ein Hörsturz. Im Dezember eine Blasenentzündung. Und ebenfalls ständig erkältet. Es fühlte sich an als sei ich immer noch nicht wieder in meiner Balance angekommen nach all dem Stress in diesem Jahr.

Als kleine Entschädigung verbrachten wir ein schönes Weihnachtsfest mit meiner Familie, das mir sehr gut tat.

Ich habe aus dem Jahr vieles mitgenommen. Ich habe viele Erkenntnisse gewonnen – über andere und besonders über mich selbst. Es kamen Gespräche und Situationen auf, die dringend ans Licht kommen mussten. Ich bin gleichzeitig sehr dankbar für dieses Jahr, das mir insgesamt einfach zu anstrengend und besorgniserregend war. Auch wenn ich bezweifle, dass sich mit dem 1.1.2017 alles ändert, so freue ich mich sehr, wenn dieses Jahr vorüber ist. Ich bin absolut kein Silvesterfreund, dieses Jahr verabschiede ich aber gerne.

Und für das neue Jahr steht Folgendes auf meinem Zettelchen:

Ziele für das Jahr 2017

Was sind eure Wünsche, Ziele und Aussichten fürs neue Jahr? 

Auf Pinterest habe ich übrigens ein Vision Board 2017 für euch erstellt. Wenn ihr Lust habt oder Inspiration sucht, schaut mal rein 🙂

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Dieser Beitrag ist Teil der Blogparade von Janas Hebammenblog.

2 comments on “Mein Jahresrückblick 2016”

  1. First of all I would like to say superb blog! I had a quick question in which I’d like
    to ask if you don’t mind. I was curious to know how you center yourself and clear your thoughts before writing.
    I’ve had a difficult time clearing my thoughts in getting
    my ideas out there. I do enjoy writing but it just seems like the first
    10 to 15 minutes tend to be wasted just
    trying to figure out how to begin. Any suggestions or hints?
    Many thanks!

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