Abnehmtagebuch Juli 2016 – Erfahrungsbericht zum Abnehmen mit eTriggs

Abnehmen mit eTriggs

Mag sein, dass es bescheuert klingt, aber es ist tatsächlich so, dass dieser kleine eTriggs mein Leben verändert hat. Ich habe nämlich nicht nur Gewicht verloren, sondern es hat sich auch sonst hat Einiges getan.


Wenn ihr euch jetzt fragt, was zum Teufel ein eTriggs ist, hier ein paar Infos:
Der eTriggs ist ein kleiner Metallcoin, den man eine vorgegebene Zeit mit Hilfe eines Pflasters am Körper trägt, wo er dann wirkt. Zur genauen Wirkungsweise gehts hier entlang. 


Als ich zu Weihnachten 2015 meinen eTriggs zum Abnehmen geschenkt bekam, war mein Ziel ganz klar: Ich möchte abnehmen. Ich möchte all den Ballast hinter mir lassen, den ich durch Schwangerschaften, schlechtes Essen aus Frust und Langeweile angesammelt habe.

Und das habe ich. Mein Ziel ist noch nicht erreicht, aber ich bin nach wie vor sehr motiviert und lasse mich nicht von Stagnationen unterkriegen. Ich habe das Gewicht von vor der zweiten Schwangerschaft nun erreicht und knacke bald die 90-Kilo-Marke.

Worum es mir aber in diesem Post eigentlich geht, ist aber gar nicht die Gewichtsabnahme, sondern meine persönliche Entwicklung, die ich gemacht habe, seit ich den eTriggs aufgeklebt habe:

Ich habe erkannt, dass ich nicht nur unnötigen Ballast mit mir herumschleppe, sondern mich auch mit unnötigem Ballast umgebe. Sachen, die ich eigentlich überhaupt nicht brauche, die sich aber so angesammelt haben. Dekoartikel, Kleidung, Bücher, Stoffe, Gedöns. Sachen, die eben da sind, die ich aber, wenn sie jemand wegpacken würde, kaum vermissen würde. Vielleicht würde ich überhaupt nicht einmal merken, dass etwas fehlt!

Gleichzeitig habe ich mich entschlossen endlich mal meinen Darm etwas zu entlasten und eine Darmsanierung zu machen. Schon mal gehört? 😉 Bisher war ich von dem Gedanken, den Darm zu reinigen und von schlechten Bakterien zu befreien immer ganz angetan; durchgezogen habe ich es aber nie. Ich trinke nun schon seit einer Weile morgens uns abends 1 TL Flohsamenschalen in einem Glas Wasser und nehme zusätzlich Heilerde in Form einer Tablette zu mir. Dass ich das wirklich durchziehe, kann ich immer noch nicht recht glauben. Meinem Körper tut die Entlastung und die Reinigung aber wirklich gut. Ich fühle mich noch freier, nicht mehr so schwer und irgendwie ausgeglichener.

Es tut sich also wirklich viel in meinem Leben. Nicht nur körperlich sondern auch psychisch. Ich fühle mich nun in der Lage loszulassen, an Gewicht und Ballast. Dieses Abhängigkeitsgefühl, das mich jahrelang begleitet hat, sei es von Essen oder aber auch von Sachen ist verschwunden. Jetzt bestimmt nicht mehr das Essen mich, sondern ich das Essen.

Und ich hätte nicht gedacht, aber ich schaffe es auch endlich wieder mich konsequent vegan zu ernähren. Vegan abnehmen habe ich mir immer noch ein bisschen schwerer vorgestellt als sich vegan zu ernähren. Aber jetzt, wo ich mitten drin stecke, fällt es mir gar nicht schwer.

Ich kann es nicht sagen, über meine Entwicklung bin ich echt happy! Gewicht abzunehmen kann ja wirklich ein Kampf sein, aber irgendwie möglich. Der Kopf kann den Körper gewiss für eine Zeit beherrschen, das ist harte Arbeit. Letztendlich gewinnt dann doch oft der (schwache) Körper, weil der Kopf eben auch einmal Pause braucht.
Bevor ich den eTriggs benutzt habe, wusste ich nicht so recht, was mich da erwartet. Das Wirkprinzip erschien mir logisch, aber eine gewisse Skepsis ist eben nach so langer Zeit des Übergewichts einfach immer präsent. Nun weiß ich: Der eTriggs hat bei mir dafür gesorgt, dass Kopf und Körper zusammenspielen möchten. Diese Tatsache verhindert aus meinem Verständnis heraus auch, dass ein Jojo-Effekt eintritt. Einen Kampf gewinnt oder verliert früher oder später eine Partei. Kopf oder Körper. Bei mir spielen nun Körper und Kopf zusammen. Niemand kämpft. Das ist wohl auch der Grund für meine Zuversicht. Ich weiß, ich kann das. Wenn ich mich entscheide abzunehmen zieht mein Körper mit und freut sich. Kurz gesagt: Mein Kopf ist in jeder Hinsicht auf „loslassen“ und nicht mehr auf „horten“ und „bunkern“ gestellt. Ich kann gar nicht sagen, wie glücklich ich darüber bin, denn dieses Zusammenspiel ist es, was meine bisherigen Abnehmversuche häufig zum Scheitern brachten.

Mein Plan war es, mich an meinem 30. Geburtstag, der nun nur noch wenige Wochen entfernt liegt, wohl zu fühlen. Ich habe mein Vor-Schwangerschafts-Gewicht wieder erreicht und bin damit sehr zufrieden.

Wenn ihr euch dafür entschieden habt, mit Hilfe des eTriggs abzunehmen oder Fragen dazu habt, schreibt mich gerne an. Und an die, die auch mit dem eTriggs abnehmen, wie ergeht es euch?

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3 Kommentare

  1. Steff sagt: Antworten

    Darf ich fragen, wie viel Kilo du jetzt in wievielen Wochen abgenommen hast?
    Ich überlege, mir auch einen Etrigg zu kaufen. Ich habe auch bald meinen 30. zu feiern und das selbe Ziel wie du – Mich wohlfühlen! 🙂

    Ich freue mich auf deine Nachricht!

    VG

    1. vonherzenundbunt sagt: Antworten

      Ich habe knapp 9 Kilo abgenommen. Den Zeitraum lasse ich mal außen vor, denn darauf lag mein Fokus nicht. Es war mir hingegen sehr wichtig „gesund“ abzunehmen und wieder ein gutes Gefühl für meinen Körper zurück zu erlangen, das mir lange gefehlt hatte. Dieses Klick-Machen im Kopf war es, das der eTriggs in mir ausgelöst hat. Sozusagen der Startschuss für meine Abnahme 🙂 Wann feierst du denn deinen 30.? Hast du ein konkretes Gewicht, dass du bis dahin erreichen möchtest? Bei mir war es ja wie gesagt eher so ein Gefühl, das ich mir gewünscht habe, das „Ich möchte mich wohler fühlen“. Noch eine Woche, dann ist es soweit und ich kann behaupten, mein Ziel habe ich definitiv erreicht. Liebe Grüße, Jil

  2. […] Zwischen all dem Babystress gab es außerdem viele klärende, ehrliche Gespräche. Es fühlte sich so an als würde das Jahr 2016 ein klärendes Jahr sein, in dem ich mich stark selber weiter entwickelte. Toll, aber anstrengend, weil ich selber gar keine Gelegenheit hatte mein neues „Ich“ so richtig wahrzunehmen. Innerlich, aber auch äußerlich. Immerhin habe ich in diesem Jahr 10 Kilo verloren. […]

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