Die Sache mit den Tipps für Eltern

Es ist gerade eine neue Blogparade am Start, nämlich die Anti-Tipps für Eltern-Blogparade von Claire, bei der ich gerne mitmache. Mir fallen spontan die ein oder anderen Tipps ein, auf die ich als frisch gebackene Mama wirklich hätte verzichten können. Sie sind oft nicht nur unsinnig, sondern verunsichern junge Eltern sehr.

Mittlerweile, wo sich der Säugling Kleinkind nennen darf, ist das alles halb so wild.

Ich erinnere mich aber gut an diesen einen Satz, denn er hallt noch wie ein Echo in meinen Ohren:

„Du musst mal wieder ordentlich feiern gehen!“

Natürlich wäre ich gerne mal wieder feiern gegangen! Freunde, laute Musik, tanzen – Toll!

Und wenn ich dann weiterdachte, verging mir der Spaß recht schnell: Zum Vorglühen drei alkoholfreie Cocktails und dann um 23 Uhr pünktlich zum Stillen abgeschminkt und völlig fern von Alkohol und Koffein neben dem süßen Fratz im Bett zu liegen. Trotz Brummen im Ohr schnell einzuschlafen, weil dem kleinen Wesen am nächsten Morgen egal ist, wo, wie und mit wem ich die letzten Stunden verbracht habe.

Vielleicht ist das etwas überspitzt und vielleicht hätte ich es wirklich mal machen müssen. Dieser Tipp – übrigens von einer anderen Mama – hat mich damals wirklich beschäftigt und regelrecht unter Druck gesetzt. Ich habe mir viele Gedanken darüber gemacht und letztlich habe ich dann doch auf mein Bauchgefühl gehört und bin zu Hause geblieben. Denn ich war schon alleine beim Gedanken ans Feiern unrelaxed. Das wäre wohl für niemanden ein toller Abend geworden! 😉

Feiern früher

.. und Feiern heute

Mittlerweile kann ich die kindlose Zeit wieder genießen und sogar ganz relaxed weggehen. Jetzt allerdings mit Kaffee zum Vorglühen! 😉

Was ich aber den Eltern mitgeben möchte, die noch mitten in der Tipps-Phase stecken, in der man sich auch leicht mal verunsichern lässt: Tut das, was ihr fühlt und nicht das, was andere denken was ihr fühlen solltet. Alles kommt zu seiner Zeit.

Alles Liebe

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