Unsere Einschlafrituale ohne Familienbett

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Unser bedeutsamstes (und bestes) Einschlafritual war immer das Schlafen im Familienbett.

Dazu habe ich ja schon ausgiebig geschrieben und zuletzt darüber, dass ich mein Bett gerne wieder für mich hätte. Seitdem hat sich Einiges getan und heute berichte ich mal darüber, wie wir die Kinder auch ohne Familienbett abends sanft zum Einschlafen bewegen.

Rituale am Abend mit Kindern

Der Abend beginnt bei uns mit eigentlich schon mit dem gemeinsamen Abendessen. Schon da wissen Max und Luise: Der Tag neigt sich dem Ende. Wir erzählen von unserem Tag oder wir sprechen darüber, was uns an diesem Tag besonders gefallen hat. Am Wochenende schaue ich in der Regel nicht so genau auf die Uhr, unter der Woche bin ich allerdings recht ’streng‘, was die Zubettgehzeit der Kinder angeht, denn der nächste Tag früh beginnt und übermüdete Kinder können, wem sage ich das, sehr anstrengend sein.

Nach dem Abendessen geht es deshalb direkt zum Waschen, Umziehen und Zähne putzen ins Bad. Besonders im Sommer kann dieser Teil der Abendgestaltung nämlich etwas dauern. Bis beide Kinder gewaschen bzw. geduscht und umgezogen sind, vergeht hier locker eine halbe Stunde. Mindestens! Die beiden drehen da nämlich leider noch mal ordentlich auf (und strapazieren unsere Nerven).

Danach gehts auch schon ins Bett. Seit einer Woche schlafen die beiden endlich, ENDLICH im Kinderzimmer. Knapp sechs Jahre lang hatte ich immer mindestens ein Kind in meinem Bett liegen und nun habe ich es mir zurückerobert. Das war dringend nötig, obwohl ich das Familienbett immer sehr geliebt habe.

Je nach dem wie früh die beiden aufgestanden sind und ob Luise im Kindergarten geschlafen hat, also je nach Müdigkeitsgrad, gibt es dann noch eine Gute-Nacht-Geschichte, oder eben nicht. Als Luise noch nicht geboren war, gab es für Max immer eine Geschichte im Bett. Mit zwei Kindern hat sich das dann recht schnell geändert, weil die Ruhe zum Lesen fehlte. Das war anfangs wirklich ein Drama und ich vermute mehr für mich als für Max. Ich erinnere mich noch, dass ich richtig traurig war, Max dieses so gemütliche, innige Vorlese-Einschlafritual ‚wegzunehmen‘. An alle, denen es ähnlich geht: Macht euch keine Sorgen, die Kinder werden älter und dann ist auch das Vorlesen wieder möglich 🙂

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Ich habe inzwischen schon gelernt möglichst unaufregende und eher kurze Geschichten vorzulesen, so dass die beiden einfach zuhören und entspannen können. „Wenn der Mond die Sterne zählt„* ist gerade unser absoluter Favorit.

Sanftes Einschlafen auch ohne Familienbett?

Nach dem Vorlesen legen sich die beiden problemlos hin und schlafen langsam ein. Das klappt supereasy und unkompliziert, weil beide gemeinsam in einem großen Bett schlafen. Ich bleibe außerdem bei den beiden, bis sie eingeschlafen sind, weil das die einzige Zeit am Tag ist, wo wir noch mal ganz in Ruhe etwas kuscheln können, ohne Zeitdruck, ohne Stress.

Dass hier noch mal jemand aufsteht und was trinken möchte oder nicht einschlafen kann, gab es bei uns noch nie. Zum Glück! Ich habe nämlich schon von den wildesten Einschlafritualen im Freundeskreis gehört und bin ganz froh, dass das bei uns in der Regel so einfach klappt.

Wie ist das denn bei euch? Müsst ihr einen Kopfstand machen, damit die Kinder ihre Äuglein schließen?

xo Jil

 

-Vielen Dank an den Carlsen Verlag für unser neues Lieblingsbuch zum Einschlafen und Fred’s World für die unglaublich süße Bettwäsche-

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