Go as a river, not as a drop of water – War es das mit „Von Herzen und Bunt“?

Go as a river not as a drop of water_Veraenderungen Von Herzen und Bunt Hochsensibilitaet Blog

2017 habe ich viel gelernt, ein Jahr der Veränderung. 2018 ist das Jahr der Neuanfänge. Das Jahr all die Veränderungen umzusetzen. Warum dieser Beitrag „Go as a river, not as a drop of water“ heißt, erkläre ich später.

Seit ich blogge habe ich schon viele Veränderung durchlebt. Mich als Bloggerin neu erfunden. Designs geändert und über den Haufen geworfen, weil es doch nicht so war, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich habe mir überlegt hochsensible Mamas zu coachen und meinen Blog daraufhin anders aufgebaut, umgestaltet.

Und dann, neben all den Gedanken und Plänen kommt einfach irgendwie das Leben dazwischen. Es zeigt sich, was funktioniert, wozu man steht und worin man wirklich aufgeht.

Was das Bloggen mit mir macht

Das Bloggen bringt mich in den Flow. Wenn ich mich mit dem Bloggen beschäftige, Artikel lese, selber schreibe, mir Dinge überlege, dann bin ich im Flow. Darin gehe ich völlig auf und vergesse die Zeit. Ich mag es mich mit anderen BloggerInnen auszutauschen, an meinem Blog zu arbeiten und Mehrwert zu schaffen.

Von Herzen und Bunt repräsentiert mich als Menschen mit all meinen Gedanken. Ich erzähle von meinen Kindern, der Hochsensibilität, meinem Leben als hochsensible Mutter, von meiner Abnehmgeschichte und meiner veganen und zuckerfreien Ernährung mit all ihren Höhen und Tiefen. Ich nehme kein Blatt vor den Mund und erzähle euch, wenns mal scheiße läuft.
Was mich hier aber am meisten umtreibt ist wohl das Thema „Hochsensibles Kind“, weil ich darüber überhaupt erst zum Bloggen gekommen bin und es mich nach wie vor sehr bewegt. Ich habe unglaublich viel über Max‘ und meine Hochsensibilität berichtet. Es gab viel Resonanz und viele Mails von Leserinnen. Ich habe Fragen beantwortet, Mut zugesprochen und mir durchgelesen, was sie mit mir geteilt haben. Es ist einfach unglaublich schön, wenn die eigene Arbeit einen Wert hat, wenn sie anderen hilft und einen Zweck erfüllt. Deshalb möchte ich allen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben und schenken wirklich von Herzen danken, wie ich es auch schon in meinem Neujahrs-Newsletter getan habe.

Alte Kammellen

Aber das worüber ich hier schreibe muss zu mir passen. Ich bekomme wirklich so viel tolles Feedback gerade zum Thema Hochsensibilität und es wird hier sicher nach wie vor den ein oder anderen Beitrag zu hochsensiblen Kindern geben. Dennoch habe ich das Gefühl irgendwie alles gesagt zu haben. Es ging um Tipps gegen Überreizung, Eingewöhnung in einigen Akten, Urlaub mit hochsensiblem Kind und um die Einrichtung Kindergarten als solches. Und nun.. ist die Luft raus. Ich habe in jedem Beitrag den ich zu schreiben beginne das Gefühl: „Das hast du doch schon geschrieben. Das wissen doch jetzt alle.“ Falls euch doch etwas brennend interessieren sollte oder ihr einen Beitragswunsch habt, lasst es mich wissen! Ich freue mich, wenn ich eure Ideen aufgreifen kann und euch vielleicht sogar etwas Neues erzählen kann.

Segeln mit Kind_Valencia_Veraenderungen Von Herzen und Bunt Hochsensibilitaet Blog.JPG

Genau deshalb wird es hier jetzt mal etwas Zeit mehr über mich selber zu schreiben. Es wird, nur um ein Beispiel zu nennen, weniger um mein hochsensibles Kind gehen, sondern mehr um mich als hochsensible Mama. Das liegt auch daran, dass ich gerade einfach müde geworden bin über die Hochs und Tiefs mit hochsensiblem Kind zu schreiben. Max‘ Hochsensibilität beschäftigt mich egal wo ich bin und egal was ich tue. Egal ob wir in der Eingewöhnung im Kindergarten stecken, die ihre Tücken mit sich bringt oder ob ich am Nachmittag versuche einen überreizten Max zu beruhigen. Ich möchte das Leben mit ihm einfach leben und gerade nur ungern darüber schreiben und davon berichten. Abgesehen davon fühlt es sich für mich gerade nicht mehr gut an ohne sein Einverständnis über ihn zu berichten. Ihr werdet deshalb hier nun mehr über mich als hochsensible Mama lesen. Über meinen Lifestyle, meine zuckerfreie Ernährung, meine Abnehmversuche, meine Gedanken.

Vielleicht wird mit dem Schuleintritt noch mal eine Zeit kommen, in dem ich das Bedürfnis habe wieder mehr über hochsensible Kinder zu schreiben, aber dann, denke ich, eher in allgemeiner Form als konkret über Max. Ich hoffe ihr könnt das nachvollziehen?

Stillstand ist der Tod der Veränderung

So ein Blog lebt von Veränderung und ich möchte nicht an etwas festhalten, das gerade nicht mehr passt. Ich möchte mit dem Leben ziehen und tun, was sich für mich gut anfühlt. Deshalb wird sich auch „Von Herzen und Bunt“ immer wieder weiterentwickeln und sich im Zuge meiner eigenen Gedanken immer wieder etwas verändern, thematisch und optisch.

Längere Zeit habe ich überlegt, ob ich den Blog mit seiner Struktur und den Themen einfach beibehalten soll. Aber das wäre nicht ich. Ich bin da recht rigoros und wenn ich einen Weg gehen möchte, dann gehe ich ihn, mit all seinen Konsequenzen.

Wie genau das alles aussehen wird, weiß ich noch nicht. Eine Veränderung aber ist, dass ich vorhabe ein bisschen mehr über Youtube mit euch zu kommunizieren. Mein erstes Video findet ihr hier.

Fakt ist jedenfalls: Ich gehe nicht ein bisschen, ich gehe ganz. Und dazu gehört, dass ich den Blog inhaltlich etwas verändern möchte. Genau deshalb habe ich diesen Beitrag „Go as a river, not as a drop of water“ genannt. Dieser Spruch repräsentiert ein bisschen meine Vorstellung vom Leben. Ich lasse mich von meinem Herzen leiten und gehe, wohin es mich, gemeinsam mit meinem Verstand, führt. 

Und deshalb ziehe ich mir jetzt meine Schwimmweste an und springe in den Fluss 🙂

Go as a river not as a drop of water_Veraenderungen Von Herzen und Bunt Hochsensibilitaet Blog

Was denkt ihr dazu? Warum lest ihr meinen Blog? Werdet ihr ihn auch weiter verfolgen, wenn es mehr um mich als Person oder meine Gedanken als um Kinder geht? Welches Thema treibt euch auf meinen Blog? Oder freut ihr euch einfach meine Gedanken mitzuverfolgen? Ich würde mich sehr freuen wenn ihr es mir mitteilt 🙂

xo Jil

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