Erfolgreich Bloggen und Menschen erreichen ohne Social Media?

ErfolgreichBloggen_OhneSocialMedia

„Die Medienwelt ist meiner Meinung nach nichts anderes als die größte Arena für Ersatzgefühle.“

sagte diese Woche Hans-Joachim Maaz in einem Interview. Ich habe zwei seiner Bücher gelesen und schätze seine Meinung sehr. Dieser Satz am Ende seines Interviews ließ mich, wie viele seiner Sätze, nachdenklich zurück.

Eine Gratwanderung

Das Bloggen und meine Aktivität in sämtlichen Social Media-Kanälen ist für mich schon immer eine Gratwanderung gewesen. Einerseits ist es eine Aufgabe, die mich mit Freude erfüllt. Gleichzeitig bewege ich mich dadurch ständig in einer „Scheinwelt“, denn das, was passiert, wenn ich das Haus verlasse, ist etwas völlig anderes als das, was ich online sehe. Ich war früher strikt dagegen zwischen „online“ und „offline“ zu unterscheiden. Damals gab es weder Instagram noch Pinterest; es ging auch weniger darum zu zeigen, sondern darum ernsthaft zu kommunizieren. Jetzt sehe ich das anders und denke genau das Gegenteil: „Es ist wichtig zwischen der Welt da draußen und der Welt, die mir online suggeriert wird zu unterscheiden.“

Ersatzgefühle und Selbstreflexion

In dem Moment, in dem ich Instagram öffne, erinnere ich mich ganz bewusst daran, dass das, was ich dort sehe, nicht immer der Realität entspricht. Tut es auch in meinem eigenen Feed nicht immer. Ich mache Fotos von Dingen, die schön sind, nicht von Dingen, die ausschließlich Realität sind. Ihr wisst vielleicht, was ich meine. Dann wird ein Social Media Kanal zur Sammelstelle der schönen Dinge. Um zu Zeigen was man hat oder wo man war. Ich möchte damit niemandem etwas unterstellen, sicher hat jeder seine eigenen Gründe Dinge zu zeigen oder preiszugeben. Ob der Grund Selbstdarstellung ist oder ob man in sozialen Netzwerken einen Ausgleich findet, in dem man den Alltag etwas vergessen kann. Dennoch, und so interpretiere ich auch Herrn Maaz Worte, wird es problematisch, wenn Gefühle permanent an Stellen ausgelebt werden, wo sie nicht hingehören. Das bezieht sich gar nicht ausschließlich auf Aktivitäten online..
Statt über Instagram Anerkennung für ein besonders schönes Outfit zu ernten könnte man sich auch fragen: Warum präsentiere ich mich dort fremden Menschen? Brauche ich diese zusätzliche Anerkennung? Von wem wünsche ich mir eigentlich Anerkennung? Und dann vielleicht auch entsprechend sein Leben umzugestalten (statt weiter schöne Bildchen von neu geshoppten Outfits zu posten). Oder eben weiterzumachen mit dem Wissen um die eigene Motivation. Es gehört aus meiner Sicht eine ordentliche Portion Selbstreflexion dazu um mit den sozialen Medien in Einklang leben zu können und dort eben nicht nach etwas zu suchen, was in der eigenen Realität fehlt. Ersatzgefühle hin oder her: Dieser krasse Wandel hin zur Digitalisierung macht aus meiner Sicht einsam. (Schau dir mal die Videos von „Simon Sinek“ an. Er erklärt das ganz plakativ und verständlich.) Ich möchte nicht in dieser einsamen Welt leben. Ich möchte auch nicht, dass meine Kinder in dieser einsamen Welt leben. Ich möchte Gefühle da „ausleben“, wo sie hingehören und nicht mit etwas anderem kompensieren. Denn das hinterlässt, und das merke ich schon jetzt, ein Gefühl von Leere und Misstrauen.

Die wunderbare Werbewelt der Influencer

Wir teilen auf Facebook, was uns gerade bewegt. Wir zeigen, was gesehen werden darf. Auf Instagram sind es sonnige Momente mit den Kindern am Vormittag oder leckeres Essen im Café. Über Negatives wird geschwiegen. Aufschreie wie #FürmehrRealitätaufInstagram setzen sich nicht durch. Und obwohl ich von mir behaupten würde, dass ich weiß, dass das, was ich sehe, nur ein Teil des Lebens ist, so beeinflusst mich das, was ich sehe. Denn Bloggen/Youtuben/… kann eben auch ein Job sein. Wer Werbung macht, kümmert sich um gute Fotos. Wer Werbung macht, verdient mit Beeinflussung anderer Geld. Influencer und so. Aber es sind eben nicht alles Werber da draußen, nur leider weiß das niemand so genau. Wir werden also von allen Seiten besudelt und wissen am Ende nicht mehr was davon echt ist. Nicht zuletzt auch, weil viele Influencer jegliche Regeln und Rechtsgrundlagen missachten, es nur niemanden gibt, der sie aufhält. Im Fernsehen weiß ich: Jetzt kommt Werbung. Im Netz nicht. Die Übergänge sind fließend und eigentlich ist es schwer auch nur irgendetwas von dem, was man sieht nicht in Frage zu stellen.

Apropos Persönlichkeit

Neulich Abend hatte ich eine (Online-)Unterhaltung mit einer lieben Bloggerkollegin darüber, wie persönlich es für sie und mich beim Bloggen werden darf. Und während sie eher wenig Persönliches preisgeben möchte, kehre ich durch Hochsensibilität und Co. ständig mein Innerstes nach Außen. Ich habe eine Überzeugung und eine Vision: Ich möchte die Hochsensibilität weiterbringen und hochsensiblen Müttern Unterstützung schaffen. Persönlich zu werden bleibt fast nicht aus. Es ist ein Herzenswunsch und dennoch gibt es Tage, an denen es mir schwer fällt so viel von mir mitzuteilen. Es macht verletzlich und ich kann eben leider nicht behaupten, dass das, was mir Menschen online mitteilen egal ist. In dieser digitalen Welt, in der man sich so gut wie nur online begegnet könnte jeder fremde Mensch mir zu nahe treten. Die wenigsten tun das ja dann wirklich im persönlichen Gespräch. Ich bewege mich also auf dünnem Eis.

Ein Leben ohne Social Media?

Immer wieder frage ich mich, ob ich nicht wenigstens ohne Social Media-Kanäle bloggen könnte. Ich meine nur meinen Blog betreiben. Die Social Media Kanäle reduzieren. Ja, natürlich könnte ich das. Aber würde ich damit die Menschen erreichen, die ich erreichen möchte?

Würde ich nicht bloggen, instagramen oder twittern.. Ich würde alle Social Media-Apps von meinem Handy schmeißen. Facebook ist für mich eigentlich schon tot, Twitter mag ich nicht besonders, Instagram und Pinterest hingegen sehr. Zur Vermarktung des Blogs und meiner Coachings brauche ich all diese Kanäle, denke ich jedenfalls. Irgendwie auch, weil ich dort Menschen mit ähnlichen Interessen treffe. Andere Familienblogger, Veganer, Hochsensible, was auch immer. Alles davon oder auch nichts. All diese Netzwerke fressen jedenfalls unglaublich viel kostbare Zeit.

Was würde also passieren, wenn ich mich von all dem Druck lösen würde und statt in die Vermarktung meiner Artikel mehr Zeit in das Texten legen würde? Kann ich dann mithalten? Und muss ich überhaupt mithalten? Ach, und warum überhaupt? Und was bedeutet „mithalten“?
Vielleicht sollte ich mich das einfach mal trauen. So als Exmperiment. Was meinst du?

Ich bin ehrlich, ich wünschte die Welt würde sich wieder etwas langsamer drehen. Ich würde lieber Flyer und Visitenkarten verteilen als ständig am Handy zu hängen und die neuesten Beiträge in sämtlichen Facebook-Gruppen zu teilen. Ich würde lieber mit Susann Sushi essen gehen oder mit Bettie ein neues Lieblings-Kaffeehaus suchen (falls sie noch kein neues hat) als meinen Kaffee zu fotografieren.

Das Interview von Herrn Maaz gibts übrigens hier. Sehr lesenswert!

Und da fällt mir auf.. ich habe über dieses Thema schon einmal gebloggt: „Schluss mit dem Schön-Wetter-Geblogge„. Vielleicht erinnerst du dich? Ich könnte noch Wochen zu diesem Thema schreiben. Vielleicht werde ich das auch. Wenn ich meine Social Media-Aktivität eingestellt habe 😉

Wie siehst du das denn? 

Nach so viel Resonanz werde ich mich tatsächlich eine ganze Woche aus allen Social Media Kanälen zurückziehen. Wenn du an meinen Erfahrungen und Veränderungen teilhaben möchtest, trag dich doch noch schnell in den Newsletter ein (in der Sidebar). Mein Experiment werde ich ausschließlich mit Newsletter-AbonenntInnen teilen. 

 

xo Jil

11 Kommentare

  1. EsistJuli sagt: Antworten

    Du schreibst da sehr viel wahres. Ich kann ehrlich gesagt aber auch viel gar nicht verstehen, warum die Leute sich so einen „Druck“ machen. Ich hab kein Facebook, kein Instagram, kein Twitter und komme trotzdem gut zurecht. Dank WhatsApp bin ich auch nicht ausgeschlossen 😀 und auf Pinterest surfe ich auch ganz gerne. Aber dann ist auch Schluss. Und ich muss sagen, mir geht es gut damit. Wenn ich mit Freunden (zum Glück in meinem Freundeskreis nur seeeehr wenige) am Tisch sitze und das Handy im 2 Minuten Takt biept und man natürlich nachschauen muss, was Facebook, Tinder, Lovoo oder Twitter zu verkünden haben – ich könnte durchdrehen.
    Das Internet bietet soooooo viele Möglichkeiten und ich könnte auch Stunden darin verbringen. Es ist schön anonym und irgendwie ist man doch mit jedem direkt persönlich. Und das ist auch irgendwie das Problem.
    Ich hab mich lange Zeit auch gerne durch Foren getrieben und was man da so an den Kopf geworfen bekommt… hat mich teilweise auch echt mitgenommen, dabei waren das doch wildfremde Menschen, die mich und meine Situation gar nicht kennen und trotzdem mal ihren Senf dazu geben.
    Also wirklich ein schmaler Grat, wie du sagst.
    Mir hat es tatsächlich geholfen, Abstand zu nehmen. Ich lese uuuunheimlich gerne Blogs (zum Beispiel deinen 😉 ), habe aber nicht den „Druck“ sofort zu interagieren. WhatsApp Gruppen sind reduziert. Facebook hatte ich eh noch nie. So kann ich auch einfach mal problemlos abschalten, das Handy in die Ecke pfeffern und gut ist. Und durch diesen Abstand wurde ich auch gelassener, was die negativen Aspekte angeht.
    Ob das jetzt allgemein gültig ist? Ich denke, jeder muss für sich selbst entscheiden, wie „tief“ er ins Netz einsteigt. Ich denke nur, es ist wichtig, ab und zu inne zu halten und sich zu überlegen, ob man mit seinem handeln zu Frieden ist und muss sich auch immer klar machen- Social Media soll Spaß machen, „müssen“ oder „brauchen“ ist Käse. Man überlebt sehr wohl auch ohne z.B. Facebook, ohne der letzte Hinterwäldler zu sein, der nichts mitbekommt. Das redet man sich vielleicht nur alles gerne ein, um eine vielleicht negative Situation zu rechtfertigen.
    Also, alles kann, nichts muss und Hauptsache ihr habt Spaß 😉
    Sorry für soooooo viel Text ^^*

    1. vonherzenundbunt sagt: Antworten

      Ich stimme dir total zu – im privaten Rahmen. Da ist es einfach auch mal schön mit den Menschen persönlich zu sprechen und nicht immer nebenher aufs Handy zu starren, das finde ich auch schlimm.
      Sobald man dann zu den Digitalnomaden gehört, sieht die Welt eben leider schon wieder etwas anders aus. Da gehört die Onlineaktivität zum Geschäft, oder zum Blog (der ja nicht zwangsläufig Geschäft bedeutet). Aber ich denke weiter nach 😉
      Ganz lieben Dank, dass du immer so fleißig liest und kommentierst, das ist toll! 🙂

  2. Sunny Hapunkt sagt: Antworten

    Also ich bin super zwiegespalten… ohne Instagram hätte ich deinen süßen Blog nicht gefunden. Und ohne Instagram Werbung plus Link in Bio, würde ich vmtl. nie einen Blogartikel lesen. Bis auf 2-3 Lieblingsblogs suche ich nur auf Instagram verlinkte Blogartikel auf. Gleichzeitig denke ich mir aber mittlerweile, oh man… muss eigentlich JEDE Frau die ein Kind bekommt / bekommen hat jetzt Mombloggerin / Familybloggerin werden? Gefühlt schreibt doch wirklich JEDE hier einen Blog. Das es ganze Familybloggerevents gibt ist doch n Witz!? Wofür? Hab schon ganz viel das Gefühl, dass es hier seeeehr stark um Selbstdarstellung geht. Schau mal wie schön mein Kind ist, wir haben das schönste Kinderzimmer, die tollsten Klamotten etc. Und eben dieses: Nice, ab soundsoviel Followern bekomme ich Rabatte und auch immer mal wieder Dinge umsonst. Bei den wenigsten erschließt sich mich ein anderer Grund als eben genannte, da mir Blogs und Instagram Profile die dermaßen aufgehübscht und selbstdarstellerisch sind sonst keinen Mehrwert / Inhalt bieten. In deinem Fall geht es jedoch um eine Niesche/Lücke die du bedienst (Hochsensibilität) die einen Mehrwert bietet (Erfahrungsaustausch, Tipps, Adressen etc.)… und das geht aber eben NUR WEIL du sehr persönlich bloggst. Und das ist 1000x sympathischer als diese Oberflächlichen Profile. Blogger_innen (wie die von dir zitierte) die nichts privates / persönliches von sich geben wollen sollen es doch bitte gleich lassen. Verstehe keinen Sinn dahinter. Gestellte Bilder süßer Kinder gibt es Millionen im Netz, braucht niiiiemand noch mehr. Sodala, sorry für die vielleicht verletzende Ehrlichkeit aber du hattest ja danach gefragt! Danke für den schönen Artikel und die Links! Und mach weiter so! Ich finds klasse!

    1. vonherzenundbunt sagt: Antworten

      Liebe Sunny, ich danke dir für deinen lieben Kommentar und dein Lob! Es tut gut zu wissen, dass das, was ich schreibe einen Mehrwert hat. Deshalb vielen Dank! <3 Ich selber mag besonders Blogs, die Persönlichkeit abbilden. Da muss nicht zwangsläufig wirklich viel Persönlichkeit hinterstecken. Was ich auch nicht so toll finde sind aufgehübschte Blogs, die einfach der Reichweite dienen, was leider oft sogar funktioniert. Beschäftigt dich die Hochsensibilität selber? Oder liest du einfach gerne darüber? Liebe Grüße Jil

      1. Sunny Hapunkt sagt: Antworten

        Ich habe erst vor ein paar Monaten von Hochsensibilität gelesen, desweiteren wurde sie schon mal (von einem Leien) meinem 7 Mobate alten Sohn angedichtet, ich finde es einfach interessant und lese gerne darüber weil ich da mal wirklich etwas neues erfahre. Ich lese auch einen Blog von einer Mama, die von ihrem Alltag mit zwei Kindern berichtet wovon eines Schwetbehindert ist. Da erfahre ich neue Dinge, erlebe wirklich interessante neue Dinge und lerne neue Perspektiven kennen. Das finde ich bereichernd, und nicht ob nun die 20. „Fashion-Mom“ hier ein „Testpaket von Lillydoo gesponsert bekommen hat und nun super 10%Rabattgutscheine für uns alle hat“ *gähn*

        1. Sunny Hapunkt sagt: Antworten

          ups, sorry für Dopplung und Tippfehler. War zwischendurch unkonzentriert 😉

        2. vonherzenundbunt sagt: Antworten

          Puhhh! Ich bin beruhigt das zu lesen. Denn zwischendurch gerate ich schon mal ins Zweifeln.. Danke Sunny!! :*

  3. Hallo! Ich blogge erst kurze Zeit und bin außerdem Quereinsteigern, das liegt am Alter. Ich bin auch oft hin und hergerissen, wie weit ich mich aus dem Fenster lehnen will. Aber wenn ich gar nirgends dabei bin, kann ich es auch bleiben lassen und ein Tagebuch führen. Also bin ich zumindest auf Facebook. Einen Internetfreien Tag habe ich für mich eingeführt. Eine Freundin sagt „Du mußt mehr von Dir hergeben“ Nein, muss ich nicht. Also tu ich, was ich für richtig halte. Lg. Gabi

    1. vonherzenundbunt sagt: Antworten

      Liebe Gabi, danke für deinen Kommentar! 🙂 Ich schau gleich mal bei dir rein. Am Ende muss man einfach selber hinter dem stehen, was man tut. Egal wie persönlich der Blog letztendlich dann ist, denn das ist auch wirklich Ansichtssache. Ich drücke dir die Daumen, dass du deinen eigenen Weg gehen kannst 🙂

  4. Hi Jil,
    Du hast so recht mit dem, was Du schreibst…ich blogge erst seit kurzem und finde es bereits jetzt manchmal „anstregend“, so viel Zeit mit Social Media zu verbringen…da bleibt mir gar keine Zeit (und manchmal auch Lust), etwas für den Blog zu schreiben. Facebook finde ich oft anstregend, aber ohne scheint es nicht zu gehen…keiner findet dich. Instagram hab ich grad erst entdeckt, das bringt schon Spaß!
    Aber ich hatte vor kurzem ein seltsames Erlebnis: eine Bekannte (mit großen Eheproblemen) postete bei fb Fotos ihres Urlaubs mit ihrem Mann in New York. Sie hat eigentlich jeden Schritt dort fotografisch festgehalten und gepostet…. als sie wieder zurück war sagte ich :“ich freue mich, dass Ihr so einen tollen Urlaub zusammen hattet!“
    Da guckt sie mich an und sagt, der Urlaub sei die größte Enttäuschung gewesen und ihre Ehe kaum noch zu retten… Auf die schönen Fotos angesprochen, meinte sie nur:“ Hallooo? Das ist Facebook….Da zeigt doch keiner sein wahres Leben!!!“
    Das hat mich echt stutzig gemacht… ist auf jeden Fall keine schöne Entwicklung und Du hast recht, auch wenn man WEISS,dass die Bilder nicht die Realität abbilden, so setzt einen das mitunter dich auch mal unter Druck…mich zumindest hin und wieder…da denke ich immer „wieso haben die so perfekt aufgeräumte Kinderzimmer,während es bei uns jeden Abend so aussieht als hätt ne Bombe eingeschlagen…“ oder oder oder…
    Also, danke nochmal für den schönen Artikel!!!
    Liebe Grüße
    Wencke

  5. Liebe Jil,
    Danke für diesen Beitrag. Er ist sehr ehrlich und es sind viele wahre Gedanken dabei, die ich teile. Deine Meinung zu facebook und twitter ist auch mein Grund, warum ich mich noch nicht dazu durchringen konnte, dort mit meinem blog ein Profil zu haben.

    Die Betrachtung auf den Unterschied zu Werbung im TV vs den fließenden Grenzen im Influencer-Bereich habe ich so noch nicht betrachtet und finde ich sehr wertvoll.
    Ich glaube, dass jeder Blogger seinen Weg finden muss, was und wie er bzw. sie teilt . Aber ich glaube noch viel stärker daran, dass auch jeder Leser für sich aktiv entscheiden muss, welchen Kanälen und innerhalb dieser Kanäle dann auch welchen Personen / blogs er folgt und was das für Gefühle auslöst. Aber dazu gehört auch ein großes Maß an Selbstreflektion und auch Selbstbewusstsein.

    Ich würde mich soooo freuen, wenn wir es dieses Jahr hinkriegen würden, uns zum Sushi zu treffen…!
    Liebe Grüße
    Susann

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