Rezension: Henry mit den Superkräften / Ein Buch für hochsensible Kinder

Rezension Henry mit den SUperkräften

Es ist mal wieder Zeit für eine Buchrezension. Heute darf ich euch „Henry mit den Superkräften“ von der Autorin Petra Neumann vorstellen. „Endlich mal ein Buch für hochsensible Kinder“ dachte ich, als ich das Buch zum ersten Mal entdeckte.

Henry, um den es im Buch geht, ist hochsensibel und gewährt dem Leser Einlass in seine kleine Welt. Er erzählt von seinen Gefühlen und Erlebnissen innerhalb, aber auch außerhalb der Schule, zum Beispiel ein Wochenendbesuch bei Oma und Opa oder ein Urlaub.

Rezension Henry mit den SUperkräften

Petra Neumann schafft es dabei auf ganz spielerische Art Kindern die Hochsensibilität (HS) näher zu bringen. Sie schreibt einfühlsam und ehrlich, genau, wie ein hochsensibles Kind eben an das Leben herantritt. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben, so dass man sich gut mit Henry identifizieren kann. In leicht verständlicher Sprache behandelt es Themen, die Kinder bewegen. Auffallend gut: Die Autorin macht dabei nicht von negativen Begrifflichkeiten im Bezug auf die HS Gebrauch – ganz im Gegenteil, es gelingt ihr sie positiv zu verankern. So ist die Hochsensibilität zum Beispiel eine „Superfühlkraft“, die Henry besonders auszeichnet.

Dem Buch liegt ein Lesezeichen bei, das der/die Superheld/in mit Namen versehen kann. Außerdem hat Petra sich etwas wirklich Tolles ausgedacht: Im Buch liegt ein Superhelden-Ausweis, der ebenfalls personalisiert werden kann und auf dem neben Foto, Namen etc. auch die persönlichen Superkräfte eingetragen werden können. Der Ausweis gibt auf kindgerechte Art die Möglichkeit zur Selbstreflexion.

Rezension Henry mit den SUperkräften

Das Buch ist laut amazon für Kinder ab dem Alter von fünf Jahren geeignet. Da ich kein fünfjähriges Kind habe, kann ich dazu keine handfeste Aussage treffen, ich würde allerdings vermuten, dass das Buch eher für Kinder interessant ist, die ein wenig älter sind, vielleicht auch selber bereits zur Schule gehen. Diese Vermutung ist einerseits durch den Inhalt mit Schule etc. begründet. Andererseits sollte das Kind bereits Bücher mit wenigen Illustrationen „akzeptieren“, da im Buch nicht ganz so viele Bilder enthalten sind.

Ich freue mich schon riesig, wenn H1 (und ich) das Buch lesen werden und ich bin mir ziemlich sicher, dass ihm die einfühlsame Art, mit der Henry aus seinem Leben berichtet sehr gut gefallen wird.

Das Buch ist auch eine tolle Geschenkidee für hochsensible Kinder im Umfeld oder Außenstehende, die die Gefühle eines hochsensiblen Kindes gerne etwas besser nachvollziehen können möchten. 

Kennt ihr Petra Neumanns Buch? Wie kam es bei euch bzw. euren Kindern an?

Für alle, die das Buch gerne kaufen möchten, freue ich mich sehr, wenn ihr es über diesen Link zu amazon tut.

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