Rezension: „Mein Kind ist hochsensibel – was tun? Wie sie es verstehen, stärken und fördern“ von Rolf Sellin

Rezension_MeinKindisthochsensibel

Über hochsensible Mütter und dem Umgang mit der Hochsensibilität habe ich bereits einige Bücher gelesen. Dieses Buch ist nun mein erstes, in dem der Schwerpunkt auf dem hochsensiblen Kind liegt. Ich war sehr gespannt auf die Inhalte, da ich bereits ein Buch von Rolf Sellin gelesen habe, das mir gut gefallen hat (Hier kannst du es nachlesen: „Wenn die Haut zu dünn ist“)

Worum gehts im Buch?

Das Buch richtet sich an Eltern hochsensibler Kinder. Rolf Sellin erläutet in 12 Kapiteln sehr detailliert die Ausprägungen hochsensibler Kinder und zeigt auf, wie zum Beispiel mit zu vielen Reizen, Ängsten und Grenzüberschreitung umgegangen werden kann.

Theorie und Praxis

Das ewige Thema, ich weiß. Aber was mir bisher in der Literatur zur Hochsensibilität häufig gefehlt hat, war ein klarer Praxisbezug. Obgleich es wichtig ist, wie Eltern mit einem reizüberfluteten Kind umgehen sollten, fehlte es mir an Beispielen aus dem Alltag. In „Mein Kind ist hochsensibel – was tun?“ geht der Autor tatsächlich auf verschiedene Bereiche aus dem Alltag ein, die für mich persönlich sehr aufschlussreich und bestätigend waren.

Es geht um Themen wie Ernährung, Sport, Krankheit, Medienkonsum und Schule, die immer sehr praxisbezogen behandelt werden. Der Schule und dem hochsensiblen Schüler werden gleich mehrere Kapitel gewidmet, die sich auch an Lehrer und Erzieher richten. Hochsensibilität und Schule finde ich ohnehin ein äußerst spannendes Themenfeld und ich hoffe, dass vielen Betreuungspersonen dieses Buch in die Hände fallen wird 😉

Das System des hochsensiblen Kindes

Das Umfeld des Kindes ist nicht unbedingt auf die besonderen Kräfte ausgerichtet, dennoch wünschen sich Eltern natürlich, dass sich ihr hochsensibles Kind in der Gesellschaft wohl fühlt. Dazu beleuchtet Rolf Sellin sehr gelungen das ganze System des Kindes durch die verschiedenen Lebensphasen hinweg.

Erkenntnisse im Umgang mit einem hochsensiblen Kind

Das Kapitel „20 Erkenntnisse im Umgang mit einem hochsensiblen Kind“ am Ende des Buches fand ich so schön, dass ich ihm auch hier in meiner Rezension eine Überschrift widme. Für mich waren es 20 Impulse, 20 Mal „Hach“, 20 Mal Nicken und 20 Mal Erleichterung. Ich war ohnehin schon sehr angetan von der Praxisorientierung im Buch, aber diese 20 kleinen/großen Erkenntnisse taten so gut zu lesen, weil ich mich dadurch in meinem Denken so bestätigt fühlte. Ein wirklich herzlicher Ausklang!

„Wischen Sie das, was Ihr hochsensibles Kind wahrnimmt, nicht einfach vom Tisch.“ -Rolf Sellin

Fazit

So besonders viel kann ich gar nicht sagen, ohne mich zu wiederholen, außer: Dieses Buch sollten alle Eltern eines hochsensiblen Kindes lesen <3

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xo Jil

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