Tipps und Möglichkeiten Kinderkleidung zu verkaufen

Verkauf von Kinderkleidung
Kinderkleidung kaufe ich am liebsten gebraucht, weil es nachhaltig, sauber und respektvoll denen gegenüber ist, die die Kleidung genäht und angefertigt haben. Warum neue Kleidungsstücke kaufen, wenn irgendwer irgendwo Berge von Kinderkleidung herumliegen hat, die niemand trägt? Und wo jemand kaufen möchte, muss natürlich jemand verkaufen. Und Kinderkleidung zu verkaufen ist eine leidige Sache, wie ich in den letzten Jahren feststellen musste.

Wenn im Freundeskreisein Baby/Kind mit passender Kleidungsgröße ist, verleihe oder verschenke ich auch gerne. Das passt aber eben aufgrund von Zeit und Geschlecht nicht immer. Deshalb habe ich ein paar Tipps und Möglichkeiten Kinderkleidung zu verkaufen getestet. Here we go!

 

Verkaufsmöglichkeiten

Verkauf Kinderkleidung

Mamikreisel
Für teure Einzelstücke ist Mamikreisel eine sinnvolle Möglichkeit des Verkaufs. Es kann ein bestimmter Verkaufswert angesetzt werden und im Netz fällt das Verhandeln oft deutlich leichter als face to face. Mittlerweile können auch ganze Kleidungspakete eingestellt werden, was ich supergut finde und demnächst sowohl zum Verkauf als auch zum Kauf nutzen möchte. Auch hat Mamikreisel zwischenzeitlich eine Umkreissuche ermöglicht. Findet man ein Angebot in der Nähe kann man sich also die Versandkosten sparen.

Ebay (Kleinanzeigen)
Für Kinderkleidung finde ich diese Art des Verkaufs nicht ganz so glücklich und eher mühsam, weil die Nachfrage recht gering zu sein scheint. Auch hier gibt es die Umkreissuche, aber Kinderkleidung verkauft sich aus meiner Erfahrung anderswo besser. Für Baby- und Kinderausstattung gilt das übrigens nicht, denn hier kann man das ein oder andere günstige Schnäppchen machen. Für Kleidung gilt aber: Erspart es euch und inseriert/verkauft es anderso 😉

Flohmarkt
Ich habe auf sortierten und gewöhnlichen Flohmärkten Kinderkleidung verkauft. Bei „normalen“ Flohmärkten empfinde ich den zeitlichen Aufwand als sehr groß. Man muss sortieren, beschildern, packen und eigentlich einen kompletten Tag für den Verkauf einplanen. Dazu kommt Kuchen backen oder Standgebühr. Es wird gehandelt was das Zeug hält (jedenfalls ist das hier im Umkreis so). Letztendlich geht man nicht immer mit einem Erfolgsgefühl nach Hause, weil man so manches Teil günstiger hergegeben hat als geplant. Dennoch kann man bei dieser Art des Verkaufs viele Kleidungsstücke und Spielsachen auf einmal loswerden. Was weg ist, ist weg.
Bei sortierten Flohmärkten übernehmen andere den Verkauf, erhalten aber eben auch etwas Provision. Kinderkleidung dort abzugeben hat mir sogar Spaß gemacht. Man überlegt sich Preise an denen nicht gefeilscht wird, holt am Ende das Geld und nicht verkaufte Dinge wieder ab. Praktisch! (Btw finde ich diese Art auch zum Kaufen echt gut)

Second Hand Laden
Der Vorteil dieser Verkaufsmöglichkeit liegt ganz klar in der Zeitersparnis, da man so gut wie keine Arbeit hat. Kleider abgeben und zum vereinbarten Termin übrig gebliebene Kleidung und eingenommenes Geld abholen. Die Preisgestaltung übernimmt oft der/die Verkäufer/in, der/die entsprechend Erfahrung hat was man für gewisse Kleidungsstücke als Preis ansetzen kann. Allerdings fällt die Provision für den Verkäufer oft deutlich höher aus. Ich habe zum Beispiel für den sortierten Flohmarkt 10% Provision abgegeben, im Second Hand Laden 50%.

 

Meine Tipps zum Verkauf

Kleidung waschen und bügeln
Die Kleidung macht einen ganz anderen Eindruck im gebügelten Zustand. Auf Flohmärkten lässt sie sich außerdem deutlich besser stapeln!

Gute Fotos beim Verkauf im Internet
Wir alle klicken schöne Fotos eher an als hingerotzte oder? 😉 Mehr Klicks, mehr Likes, mehr Verkäufe.

Realistische Preisgestaltung
Niemand kauft einen gebrauchten Body für 4 Euro. Ich selber setze die Preise je nach Gebrauchszustand und Kaufpreis meist im Mittelmaß an. So verkaufe ich vielleicht einen Euro günstiger als ich hätte verkaufen können, aber ich bin die Sachen auch los.

Der Mix machts
Die teure Winterjacke würde auf Mamikreisel sicher mehr abwerfen als auf dem Flohmarkt. Ein gezielter Mix der verschiedenen Portale ist da sicher ein guter Weg die Kleidung zu verkaufen.
Bei Mamikreisel verkaufe ich übrigens gerade ein paar Sachen und in den nächsten Tagen wird noch einiges folgen! 🙂

Wo verkauft ihr am liebsten/besten Kinderkleidung? Habt ihr noch ein paar Tipps auf Lager? 

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2 Replies to “Tipps und Möglichkeiten Kinderkleidung zu verkaufen”

  1. Yvonne van Brakel sagt: Antworten

    Ich habe mal Kirondo ausprobiert. Kirondo ist ein Secondhandladen in Berlin, der das meiste Online verkauft.
    + senden eine kostenlose große Versandtüte inkl. Portolabel
    + nehmen am liebsten Markensachen, nicht Aldi/Lidl und Co
    – bieten sehr geringes Geld (war da ein wenig vor den Kopf geschlagen, aber wollte die Sachen ja loswerden…)und verkaufen dann aber mit deutlich höherem Preis…

    Ich nutze auch „Wohnort“- gesucht gefunden Portale. Da kann man dann meist den Wocheneinkauf mit dem Abholen der Sachen kombinieren und spart Porto 🙂

    1. vonherzenundbunt sagt: Antworten

      Hallo Yvonne, super, danke dir!!

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