Wie mein Kind durchs Zaubern stark wurde -Werbung-

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Hochsensible Kinder sind introvertiert und verschlossen. Sie tun sich besonders schwer von sich aus mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Sie grüßen nicht, sagen weder „Bitte“ noch „Danke“. Hochsensible Kinder sind selbstkritisch, nachdenklich und unsicher. Soweit die Klischees.

Bei Max fällt mir oft auf, wie ihn neue Situationen, die er (aus eigener Motivation!) gut meistert, sein sonst eher labiles Selbstwertgefühl pushen und stärken. Er wagt sich nur ungern aus seiner gewohnten Umgebung heraus, probiert lieber nichts aus, wenn er nicht sicher ist, dies auch erfolgreich abschließen zu können. Er ist wie viele hochsensible Menschen ein „Misserfolgsmeider“. Das akzeptiere ich und habe gleichzeitig oft das Bedürfnis ihn etwas herauszufordern. Ich möchte ihm Gelegenheiten bieten sich selber besser kennen und einschätzen zu lernen. Die Frage war nur: Wie schaffe ich bewusst Situationen, die ihm neu sind, sein Interesse wecken und ihn gleichzeitig nicht frustrieren? Ich habe wirklich viel darüber nachgedacht und mich in meine eigene Kindheit zurück versetzt. Damals hatte ich zu Weihnachten einen Zauberkasten geschenkt bekommen, der mich völlig in seinen Bann zog.

Und so bekam Max einen Zauberkasten.

Durch den Zauberkasten wird ganz spielerisch und ungezwungen eine unbekannte Situation zu schaffen, die Max auf vielerlei Ebenen herausfordert. Das Zaubern ist aus mehreren Gründen eine tolle Möglichkeit für Max, seine eigene Persönlichkeit etwas besser kennenzulernen und zu erkennen, wo seine Stärken liegen:
Beim Einstudieren der Zaubertricks selber ist Fingerfertigkeit, Konzentration und Geschicklichkeit gefragt. Wenn er dann von seinem Publikum steht, spürt er das Gefühl der Aufregung und lernt damit umzugehen. Während er seine einstudierten Zaubertricks präsentiert, prüft er, wie sein Publikum reagiert. Er muss sich genau überlegen, wie er die Zaubertricks vorführt, damit sein Publikum versteht was er tut. Der Applaus, den er am Ende der Show erhält, stärkt sein Selbstwertgefühl.

Übung macht den Zaubermeister

Max hat für sich Zaubertricks gefunden, die ihm leicht von der Hand gehen und andere, die er immer wieder üben möchte, damit sie gelingen. Ein guter Zauberer zu sein scheint ihm ein gutes Motiv zum Trainieren zu sein. Besonders das Präsentieren der Tricks kostet ihn Überwindung. Zwischendurch wollte er, dass ich diesen Part für ihn übernehme, weil er sich selbst nicht traute, auch, wenn ich als einziger Zuschauer anwesend war. Aber er merkt: „Je sicherer ich die Zaubertricks beherrsche, desto einfacher fällt auch die Präsentation.“

Inhalt Zauberkasten Kosmos

Man spürt richtig, wie er beim Zaubern aus seinem Schneckenhäuschen herauskriecht. An manchen Tagen problemlos, an anderen nur mit großer Überwindung seiner selbst. Manchmal zaubert er für sich ganz alleine, ohne Publikum. Manchmal fordert er zum Zuschauen auf und präsentiert seine Tricks immer selbstsicherer und souveräner.

In unserem Zauberkasten von Kosmos sind viele verschiedene Tricks, die er sich anhand des Begleitheftes zum Teil auch selbst beigebracht hat. Es gibt leichtere und schwerere Zaubertricks, so dass er auch selber entscheiden kann, in wie weit er sich etwas trauen möchte. Einige Zaubertricks lassen sich zusätzlich zum Heft mit Hilfe eines Videos erlernen.

Zauberkasten Anleitungsheft 2

Ich danke Kosmos ganz herzlich für die Bereitstellung des Zauberkastens und freue mich, dass es für Max eine Möglichkeit gibt seine Fingerfertigkeit und Selbstsicherheit zu schulen und dadurch über sich hinaus zu wachsen.

 

xo Jil

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2 Kommentare

  1. Das ist wirklich eine schöne Motivation und gibt den Kindern ganz viel Selbstbewusstsein. Vielen Dank für den Tipp 😀

    1. vonherzenundbunt sagt: Antworten

      Sehr gerne, liebe Ella! 🙂

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